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Vorbereitung für die Operation

MasculinePraxis / Operatiosvorbereitung /

Einleitung


Vielen Dank für Ihr Vertrauen, welches Sie hoffentlich durch die Durchsicht der Homepage von Dr. Elseweifi gewinnen konnten. Sie haben die Bedeutung der ambulanten Chirurgie für sich, Ihre Gesundheit, Ihren Arbeitgeber und Ihren Arzt erkannt. Unter ambulanter Chirurgie versteht man eine Operation, die nicht mit einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden ist, sondern die den Aufenthalt des Patienten nur für den eigentlichen Eingriff, bzw. für eine kurze Zeit danach erfordert. Trotz dieses nur sehr kurzfristigen Aufenthaltes wird Ihnen selbstverständlich die bestmögliche Versorgung mit optimaler Sicherheit zugesichert.

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Rae Tian / unsplash.com

ambulante Chirurgie


Die ambulante Chirurgie ermöglicht physisch und psychisch bessere Ergebnisse und steht für eine schnelle Rehabilitation wie auch für eine zügig wiedererlangte Leistungsfähigkeit. Wenn die ambulante Operation mit einem Kurzaufenthalt im Krankenhaus verknüpft ist, dann können Sie in engem Kontakt mit Ihren Familienangehörigen oder Freunden bleiben, was erfahrungsgemäß effektiver und für die Patienten angenehmer ist, als eine Betreuung, die ausschließlich durch das Pflegepersonal erfolgt.

Beim Durchblättern meiner Homepage konnten Sie hoffentlich viele Antworten auf Ihre Fragen erhalten und sich Schritt für Schritt auf die Operation vorbereiten, um sich dadurch die Zeit bis zur Operation so angenehm wie möglich gestalten zu können.

stationäre Operation


Die stationäre Operation erfordert etwas mehr Vorbereitung und sorgfältigen Umgang mit den Medikamenten, die Sie regelmäßig einnehmen.

Sie sind eingeladen, sich auf meiner Homepage unverbindlich und kostenlos zu Fragen über Ihre Gesundheit und über andere urologische Themen zu informieren.

Bitte wenden Sie sich an mich, wenn Sie das Gefühl haben, Unterstützung zu benötigen und haben Sie keine Hemmungen, sich unverbindlich an Dr. Elseweifi zu wenden, wenn Sie noch irgendwelche Fragen haben.

Ich beantworte Ihnen gerne alle Ihre Fragen. Bitte bedenken Sie, es gibt keine dummen Fragen.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Operation, schnelle Genesung und gute Gesundheit.

Anweisungen für den Patienten


Der psychologisch Aspekt einer Operation

Eine ambulante und stationäre Operation stellt eine kurzfristige Stresssituation und eine Verletzung der körperlichen Unversehrtheit dar.

Die Unterredung mit Dr. Elseweifi trägt zu einem wesentlichen Teil dazu bei, die Situation zu verstehen und sich mit ihr vertraut zu machen. Sie ist auch von großer Bedeutung, um sich selbst auf richtige Art und Weise in die Gesamtsituation einordnen zu können. Beide Vorgänge helfen Ihnen, sich ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden, solche Situationen bewältigen zu können und ein Konzept zu entwickeln, das in der Lage ist, mit Stress umzugehen und ihn schließlich auch zu bewältigen. Sie müssen verstehen, dass Sie fähig sind, die durch die Operation bedingte Herausforderung zu bewältigen. Manche Operation an sich bedeutet nur einen kleinen Eingriff, deswegen wird sie auch ambulant durchgeführt. Bitte bedenken Sie, dass auch ein Hautkratzer oder selbst eine leichte Hautabschürfung schmerzhaft sind. Die Operationswunde führt zu vergleichbaren Schmerzen.

Bei einer Operation handelt es sich um einen geplanten Eingriff und die Gabe von Schmerzmitteln führt zu deutlicher Schmerzlinderung, bzw. zu deren völligen Verschwinden. Sollten dennoch Schmerzen entstehen, so können Sie sicher sein, dass Sie in der Lage sind, diese auszuhalten. Sie sind bei jedem Eingriff von unser Team umgeben, das dafür da ist, Ihnen zu helfen. Seien Sie sicher, dass Sie, wenn Sie den Ablauf der Operation verstanden haben, aufgrund eigener ähnlicher Erfahrungen in der Lage sein werden, dieses Hindernis zu bewältigen. Lassen Sie sich auch nicht entmutigen, wenn Sie sich unmittelbar nach der Operation noch nicht richtig bewegen können. Ihre Begleitung oder das Pflegepersonal wird Ihnen dann gerne behilflich sein. Haben Sie Selbstvertrauen, denn Sie werden es schaffen.

Um die Operation erfolgreich zu bewältigen sollten Sie bitte folgende Ratschläge beachten:

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Familienangehörige, Verwandte oder Freunde…
Familienangehörige, Verwandte oder Freunde sollten den Patienten, wenn möglich ist, zu den Gesprächen mit Dr. Elseweifi begleiten. Sie sollten genau wie Sie selbst die Umstände der Operation verstehen, um die notwendige Motivation zu erlangen, die Sie später als Hilfe benötigt.
Ihre innere Stärke…
Lassen Sie Ihre innere Stärke wachsen. Glauben Sie an Ihre eigene Kraft und erreichen Sie Ihr Ziel durch Ihre Fähigkeit, es selbst beeinflussen zu können. Sie lernen dadurch, diese Situation zu bewältigen.
Ihre Motivation…
Stärken Sie Ihre Motivation. Gewinnen Sie den richtigen Einblick in Ihre Situation und bewältigen Sie diese an Hand eigener Erfahrungen, die Sie bereits früher eventuell selbst gemacht haben. Nutzen Sie Ihre früheren Erfahrungen, um die Ergebnisse schon im Voraus zu beeinflussen.
Erreichen Sie das Ziel…
Erreichen Sie das Ziel Wiedergenesung in kleinen Abschnitten und gehen Sie dann Schritt für Schritt voran.
Schritten zu dem Erfolg…
Den kleinen Schritten zu dem Erfolg bedeuten, dass
  • Sie sich anfangs bis zum Betreten des Operationssaals auf die Vorbereitungen zur Operation konzentrieren sollten;
  • Anschließend müssen Sie die postoperative Phase zügig bewältigen;
  • sich zum Schluss während Ihrer Genesungsphase behutsam auf die vollkommene Wiedererlangung Ihrer Leistungsfähigkeit konzentrieren.
Ein vernünftiges Ergebnis…
Denken Sie daran, dass nicht alle Schritte, die Sie unternehmen werden, um das oben erwähnte zu erreichen, von durchschlagendem Erfolg gekennzeichnet sein werden. Ein vernünftiges Ergebnis reicht aus, um Sie zu einem noch besseren Ergebnis beim nächsten Schritt zu motivieren. Wenn es Ihnen nicht gelingt, einen Schritt erfolgreich zu bewältigen, müssen Sie schnell wieder das nötige Selbstvertrauen gewinnen, um den nächsten Schritt erfolgreich tun zu können.
Ihre Fähigkeit…
Denken Sie stets daran, dass Ihre Fähigkeit, die Stresssituation der Operation zu überwinden, sowohl Einfluss auf neurobiologische Abläufe innerhalb des Körpers, als auch auf Ihr emotionales Befinden hat und dadurch das Immunsystem des Körpers und infolge dessen natürlich auch den Heilungsprozess beeinflusst. Üben Sie dadurch einen positiven Einfluss auf die Operationsrisiken und auf Ihre eigenen Ängste aus.
Ihre Umgebung angenehm zu gestallten…
Versuchen Sie Ihre Umgebung angenehm zu gestallten.
Das können Sie wie folgendes machen:
  • Halten Sie Ihr Zimmer sauber und ordentlich.
  • gehen Sie nach der Operation Ihren Hobbies z. B. lesen oder Musik hören nach.
  • Sorgen Sie dafür, dass nach der Operation eine Ihnen vertraute Person, die Sie mögen, bei Ihnen ist und sich um Sie kümmert und Sie unterstützt.
  • Dieser Freund oder Bekannte sollte Sie, wenn möglich, auch zur Operation und anschließend wieder nach Hause begleiten.
großer Sorgfalt um sich selbst…
Kümmern Sie sich mit großer Sorgfalt um sich selbst.
Ändern Sie Ihr Gemüt positiv durch folgendes:
  • Rasieren Sie sich täglich.
  • Pflegen Sie Haar und Körper sorgfältig.
  • Bereiten und servieren Sie sich Ihre Mahlzeiten mal auf andere Weise als gewöhnlich.
  • Tragen Sie komfortable Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen.
  • Verfallen Sie nicht in eine „Dauerlethargie vor dem Fernsehgerät“ in abgedunkelten stillen Räumen.
  • Sie sollten in einem bequemen Sessel sitzen und sich bewusst physisch und psychisch entspannen.
  • Benutzen Sie diese Gelegenheit, um Freunde oder Verwandte anzurufen, mit denen Sie schon länger nicht mehr gesprochen haben. Treffen Sie Verabredungen für die Zeit nach Ihrer Genesung.
positiv…
Denken Sie immer positiv.

Die genaue Kenntnis des Allgemeinzustandes des Patienten vermeidet eine unnötige Narkose, andere Gefahren oder Komplikationen und trägt wesentlich zu einem optimalen Operationsergebnis bei. Störungen des Allgemeinbefindens oder verschiedener Organfunktionen (Leber, Niere, Lunge; Herz) oder des Stoffwechsels müssen vorher erkannt und beseitigt werden, da Anästhesie und Operation nur dann gut vertragen werden, wenn diese Funktionen intakt sind. Auch hängt die anschließende Erholungs- und Heilungsphase wesentlich davon ab.

Dr. Elseweifi rät jedem Patienten, sich vorher gründlich von einem Allgemeinmediziner untersuchen zu lassen.

Tests vor der Operation


  1. Urinuntersuchung: Vorbeugung gegen Infektionsrisiken (alle Patienten),
  2. Bluttest: inklusive Leber- und Nieren-Funktionstests, Elektrolyt-Werte, Nüchtern-Blutzucker, HbA1c, Cholesterin Test, Gerinnungs-Tests und kleines Blutbild (alle Patienten),
  3. Elektrokardiogramm (EKG): bei Patienten über 40 und bei Patienten mit bekannter Herzerkrankung,
  4. Lungenfunktionstests (Spirometrie): bei Rauchern, Patienten über 40 und bei Patienten mit bekannter Lungenerkrankung,
  5. Röntgenuntersuchung des Brustkorbes (Thorax) in 2 Ebenen: bei Rauchern, Patienten über 40 und bei Patienten mit bekannter Herz-/Lungen-Erkrankung,
  6. Untersuchungsbericht eines Allgemeinmediziners oder Facharzt: bei Patienten über 40 in gutem Gesundheitszustand, Patienten mit einer bekannten Herz-, Lungen-, Leber- oder Nierenerkrankung, Diabetes mellitus oder Patienten mit erhöhtem Blutdruck

Die Untersuchungen 3,4 und 5 sind für die Auswahl der geeigneten Narkose wichtig.

Die Operation wird mit Ihnen in allen Details spätestens 2-4 Tage vor der Operation besprochen, dabei werden auch die Ergebnisse der Voruntersuchungen berücksichtigt. Anschließend unterschreiben Sie die Einverständniserklärung und Behandlungsvertrag für die Operation. Danach erfolgt eine Untersuchung durch den Anästhesisten, der den Eingriff inklusive der damit verbundenen Risiken aus seiner Sicht erläutert. Dann unterschreibt der Patient bezüglich der Narkose ebenfalls eine Einverständniserklärung.

Sie müssen Metformin mindestens 2 Wochen
vor eine allgemeine Narkose nicht einnehmen.

Sie müssen jede Blutverdünnungsmittel
von Ihrem Facharzt umstellen lassen.

Der Tag vor der Operation


Chirurgische Eingriffe stellen eigentlich eine Körperverletzung dar. Diese geplante und legale Körperverletzung hat die Genesung, Korrektur, das Verbessern von körperlichen Funktionen oder eine Veränderung der körperlichen Erscheinungsform zum Ziel. Manche Operationen, insbesondere kosmetische Operationen kann man auch als psychologische Operationen betrachten. Aus diesem Grund und um die Narkose und die eigentliche Operation gut zu vertragen müssen Sie in stabilem psychischem und körperlichem Zustand sein. Dies ist am ehesten dann der Fall, wenn Sie ausgeglichen ist.

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Der Patient soll Nicht...
  • mindestens die letzten 14 Tage vor der Operation, rauchen oder Alkohol trinken, vor allem bei kosmetischen Operationen. Die Durchblutung der Haut vermindert sich durch Rauchen und den Genuss von Alkohol um ca. 50 %, was die Wundheilung und insbesondere die Heilung der Haut verzögert.
  • am Tag vor der Operation nach Mitternacht irgendwelche Nahrungsmittel zu sich nehmen (Joghurt, Tee, Kaffee, Milch, Kaugummi oder Rauchen).

    Sie müssen mindesten 6 Stunden vor der Operation komplett nüchtern sein. Nüchtern bedeutet nichts essen und nichts trinken.

Der Patient soll....
  • Abführmittel nehmen um den Darm zu entleeren.
  • den zu operierenden Bereich sehr kurz vor der Operation vom Pflegepersonal rasieren lassen ohne die Haut zu verletzen.
  • sich warm duschen und mit medizinischer Seife waschen um die Haut zu desinfizieren. Das hilft, Infektionen zu verhindern.
  • die Fingernägel kurz schneiden um dadurch möglichen Infektionsquellen vorzubeugen.
  • im Falle von Husten, Fieber, einer Erkältung oder anderer wichtiger körperlichen Beeinträchtigungen umgehend uns, der Pflegepersonal oder Anästhesisten davon in Kenntnis setzen, so dass dieser den Operationstermin verschieben kann.
  • dafür sorgen, dass Sie von einem verantwortlichen Erwachsenen zur Operation gebracht und wieder abgeholt wird, da Sie nach der Operation geschwächt sein wird und darüber hinaus unter dem Einfluss von Medikamenten stehen wird, die Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
  • persönliche Dinge des täglichen Bedarfs (Zahnbürste, Zahncreme, Rasiercreme, Rasierapparat, Haarbürste, After Shave) zur Operation mitbringen. Gilt nur für stationäre Operationen.
  • einen Ernährungsberater (wenn nötig wäre) aufsuchen, um die Ernährung so einzustellen, dass sie den Heilungsprozess auf natürliche Art und Weise unterstützt.
  • Adresse und Telefonnummer des Hausarztes und der Verwandte beim uns hinterlegen.
  • das Operationszentrum davon in Kenntnis setzen, falls bestimmte Gerichte gewünscht werden, wie z. B. vegetarisches, koscheres oder islamisches Essen. Das gilt nur für stationäre Operationen.
  • Kontakt mit dem Operationszentrum aufnehmen, um die Operation mit dem Anästhesisten 24 Stunden im Voraus besprechen zu können.

Der Tag der Operation


Um den Verwaltungsaufwand auf das Minimum zu reduzieren, befolgen Sie bitte die folgenden Anweisungen. Wir möchten Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich gestalten.

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Der Patient soll Nicht...
  • essen (egal was), trinken (auch kein Wasser), rauchen oder Kaugummi kauen. Sie dürfen sich die Zähne putzen, aber dabei müssen Sie darauf achten, kein Wasser zu schlucken.
  • Kontaktlinsen, Brillen ein Gebiss oder ähnliche Hilfsmittel tragen. Sollte es dennoch unbedingt erforderlich sein, so muss darauf bei der Anmeldung hingewiesen werden.
  • geschminkt sein, Nagellack, Körperlotion, After Shave, Parfum oder ähnliche Körperpflegemittel aufgetragen haben
  • Kinder zur Operation mitbringen, da sie schnell ungeduldig werden. Sollte es nicht anders zu organisieren sein, so muss die Klinik einige Tage zuvor davon unterrichtet werden.
  • irgendwelche Verabredungen oder Verpflichtungen für den Tag der Operation treffen.
  • Schmerzmittel vor der Operation einnehmen und nach der Operation auch nur dann, wenn sie wirklich notwendig sind.

Sie müssen mindesten 6 Stunden vor der Operation komplett nüchtern sein. Nüchtern bedeutet nichts essen und nichts trinken.

Der Patient soll....
  • vom Hausarzt oder vom Facharzt verschriebene Medikamente nur mit einer minimalen Menge Wasser einnehmen.
  • den Anästhesisten, den Pflegepersonal oder Dr. Elseweifi unbedingt darauf aufmerksam machen, wenn doch innerhalb der vergangenen 6 Stunden gegessen wurde. Die Operation kann dann verschoben werden. Dies geschieht zu Ihrer eigenen Sicherheit und die ist unser höchstes Anliegen.
  • spätesten eine Stunde vor der Operation erscheinen, um sich anzumelden und die erforderlichen Anweisungen und Medikamente für die Operation zu erhalten.
  • weite lockere Kleidung tragen, die leicht an- und ausgezogen werden kann. Kleidung tragen, die Knöpfe oder einen Reißverschluss auf der Vorderseite hat und Hausschuhe tragen.
  • lange Haare zu einem Zopf binden und keine Haarklemmen oder ähnliches verwenden.
  • bei Ankunft Name, Adresse und Telefonnummer des ihn fahrenden, bzw. der Begleitperson nennen, außerdem Adresse und Telefonnummer wo er nach der Operation zu erreichen ist.
  • die Blase entleeren, die Hände mit Seife waschen und die Patientenkleidung tragen, die vom Pflegepersonal ausgegeben wird.
  • den Verband nach der Operation sauber halten und nicht daran ziehen oder ihn aus Neugier entfernen, um das Operationsergebnis zu begutachten.

Wichtige Hinweise:

Bevor Sie das Haus verlassen, wird die Wunde nochmals von einem Arzte oder Fach Krankenschwester untersucht. Außerdem erfolgt eine Kontrolle Ihrer Vitalzeichen, falls Sie einen Katheter haben, wird dieser entfernt. Es wird sichergestellt, dass Sie Wasser lassen können, sich ohne Hilfestellung fortbewegen können und Flüssigkeit zu sich nehmen können. Der Anästhesist bzw. Dr. Elseweifi wird Ihnen Ratschläge bezüglich Ernährung, Verhalten und Einnahme von Medikamenten geben. Wenn Sie stationär untergebracht sind, wird man darauf achten, dass Sie vor Entlassung Nahrung wie gewöhnlich zu sich nehmen können.

Bitte verlassen Sie die Klinik nicht
auf eigener Faust oder gegen ärztlichen Rat.

Sie dürfen nach jeglicher Operation:
– die Klinik nur in Begleitung verlassen.
– nicht an den Straßenverkehr oder öffentlichen Verkehrsmittel allein teilnehmen.
– nicht Auto fahren noch arbeiten.
– Zuhause nur begleitet bleiben.

Nach der Operation


Sie sind gerade operiert worden. Die durch Operation, Anästhesie und Medikamente bedingten Veränderungen der biochemischen Vorgänge in Ihrem Körper (Körperhaushalt) müssen sich nach diesem Ereignis erst einmal wieder auf ein Basisniveau zurück einpendeln. Dazu ist es notwendig Ruhe einzuhalten.

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Der Patient soll Nicht...
  • nach einer Operation die einen Katheter erfordert, an dem Katheter ziehen oder diesen unnötig bewegen. Bei Schmerzen wenden Sie sich bitte an das zuständige Pflegepersonal, das Ihnen Schmerzmedikamente geben wird und all Ihre Fragen beantworten wird.
  • in den ersten 24 Stunden nach der Operation schwere Mahlzeiten zu sich einnehmen beispielsweise Milch, Milchprodukte, Nahrung mit hohem Fettgehalt oder Fleisch.
  • in den ersten 24 Stunden nach der Operation rauchen oder Alkohol trinken.
  • nach kosmetischen Operationen 14 Tage lang Alkohol trinken oder rauchen. Das ist für die Wundheilung, besonders für die Heilung der Haut sehr wichtig. Alkohol und Rauchen vermindern die Hautdurchblutung um ca. 50 %, was die Heilung dementsprechend verzögert. Nehmen Sie Medikamente nicht in Kombination mit Alkohol ein.
  • für die Dauer von 24 Stunden selbst fahren oder aktiv am Verkehr teilnehmen (Fahrrad, Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln) oder Maschinen betätigen.
  • für die Dauer von 24 Stunden seinen beruflichen Verpflichtungen nachgehen oder wesentliche Entscheidungen treffen.
  • für die nächsten zwei Wochen nach der Operation irgendwelche blutverdünnenden Medikamente einnehmen (Aspirin oder ähnliches).
  • sofort zu den verschriebenen Schmerzmitteln greifen, sondern nur dann, wenn deren Einnahme wirklich notwendig ist.
  • eigenständig zu Schmerzmitteln greifen, die nicht vom Arzt oder Operateur verschrieben wurden.
  • für die Dauer von 4-6 Wochen Sport treiben wie z.B. Krafttraining, Schwimmen, Rad fahren, Joggen oder Kontaktsportarten.
Der Patient soll....
  • mindestens 24 Stunden unter Beobachtung bzw. begleitet bleiben.
  • anfangs nur leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen und das auch nur bei einem Hungergefühl. Geeignet hierfür sind z.B. Orangen-, Zitronenlimonade, Ginger ale oder leichte Suppen. Nehmen Sie keine schweren Mahlzeiten oder kohlensäuere haltige Getränke zu sich und fragen Sie Ihren Ernährungsberater (wenn notwendig ist) nach den geeigneten Lebensmitteln.
  • Beachten, dass eine leichte Diät mit einem hohen Eiweißgehalt die Wundheilung günstig beeinflusst. Reichern Sie Ihre Ernährung mit flüssigen Eiweißkonzentraten und Kräuterzusätzen an. Das stabilisiert Ihr Immunsystem und schützt vor Infektionen.
  • mindestens 8 Stunden schlafen, am besten in Rückenlage.
  • Nach Operationen am Penis sollte der Patient für die Dauer von ca. 6 Wochen keinen Geschlechtsverkehr ausüben.
  • Wenden Sie sich bei Symptomen wie Übelkeit, Schwindel, ungewohntem physischen Befinden, Gefühlslosigkeit, Rötung Spannungen im Bereich der Wunde, Auseinanderweichen der Wundnähte (teilweise oder ganz), Schwellung, Verfärbungen im Bereich der Haut (blaue Flecken), Ausfluss aus der Wunde, Appetitverlust oder Fieber unverzüglich an Dr. Elseweifi und besprechen Sie jedes aufgetretene Problem oder jede Frage, die Sie haben, mit Ihm.
  • Suchen Sie am Tag nach der Operation Dr. Elseweifi auf, damit er die Wunde beurteilt und Sie, wenn nötig, mit Hilfe eines Ultraschallgerätes untersucht.
  • Der Verband sollte täglich bzw. jeden zweiten Tag für die Dauer von 10 Tagen gewechselt werden. Dies sollte, wie folgt, geschehen:
    • die Haut mit Antiseptikum Spray Cutasept F (2-Propanol, Benzalkoniumchlorid) besprühen, danach 5 Minuten trocknen lassen. Octenicept (Octenidindihydrochlorid 0,1g, Phenoxyethanol 2gm) ist für die Schleimhaut und Genitalien besser geeignet.
    • eine dünne Schicht Tyrosur Gel (Tyrothericin 1mg pro 1gm Gel) auf die Wunde auftragen und mit einem trockenen und sterilen Wundverband abdecken. Die Verwendung von Tegaderm Wundverband wird am zweiten Tag nach der Operation empfohlen, weil er Ihnen das Duschen ermöglicht ohne dass die Wunde dabei feucht wird und darüber hinaus auch die Inspektion der Wunde zulässt.
    • beim Verbandwechsel sollte der Patient die Wunde daraufhin untersuchen, ob die Wundstelle gerötet ist, nässt, oder ob die Nähte auseinander ausweichen. Das kann, muss aber nicht, von Symptomen wie z.B. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber begleitet sein. Sollte die Wunde, wie oben beschrieben, auffällig sein oder darüber hinaus noch die genannten Symptome auftreten, sollte es unverzüglich Dr. Elseweifi, dem Urologen oder Hausarzt mitgeteilt werden.
    • nach zehn Tagen sollte der Patient nur noch eine Aloe Vera Salbe auf die Wundstelle auftragen, um eine Narbenbildung zu vermeiden und damit die Haut weich bleibt.
    • Es besteht keine Veranlassung, die Fäden zu entfernen, Dr. Elseweifi selbst verschließe die Haut so, dass die Nähte nicht sichtbar sind. Die einzigen Fäden, die Dr. Elseweifi verwendet sind feine intrakutane synthetische monofile Fäden. Sie tragen zu einer gut verlaufenden Wundheilung bei, vermindern Narbenbildung, bewirken keine Abstoßungsreaktionen und vermeiden Komplikationen, da sie selbst auflösend (resorbierbar) sind.

    • Wenn bei Ihnen eine Operation zur Penisverlängerung durchgeführt wurde, dann müssen Sie sofort nach der Operation der von Dr. Elseweifi entwickelten Zugverband mindestens 1 Woche behalten um das Ergebnis zu optimieren.
    • Kontrolluntersuchungen sollten zur Verlaufsbeobachtung und Dokumentation der Ergebnisse nach 3, bzw. 6 und nach 12 Monaten stattfinden.
Einige Beispiele von Medikamenten,

die nach der Operation verschrieben werden können:

  • Diclofenac (Diclofenac-Natrium) Retard 100 mg Tabletten, 1 Woche lang täglich abends vor dem Einschlafen aber nach dem Essen eine Tablette,
  • Vitamin C 500 mg Tabletten, dreimal täglich 1 Tablette für die Dauer von 4 Wochen,
  • Vitamin E 800 IU Tabletten, täglich 1 Tablette,
  • Novaminsulfon Tropfen, bei Bedarf 20 Tropfen mit etwas Wasser,
  • Antibiotika werden nur verschrieben, wenn dies wirklich notwendig sind bzw. nur nach Austestung bzgl. des betreffenden Erregerspektrums (Antibiogramm). Die vorbeugende Gabe von Antibiotika kann in manchen Fällen wichtig und notwendig sein, um auf lange Sicht Infektionen mit resistenten Bakterienstämmen zu vermeiden (z.B. bei Operationen am Penis),
  • Achten Sie darauf, dass die Wunde möglichst 1 Woche trocken und sauber bleibt.

Die endgültige Heilung der Wunde muss nur von einem Facharzt beurteilt werden.

Vorbereitung für die Implantation von Prothesen


Die Vorbereitung für die Implantation von Schwellkörperimplantat (Penisprothese), Hodenimplantat (Hodenprothese) und Harnröhrenventil (Harnröhrensphinkter) habe eine besondere Stellung. Der Patient muss sich ein Tag vor der Operation und am Tag der Operation mit Desinfektionsmittel waschen und die Tage danach sich strickt hygienisch verhalten. Die genaue Vorgehensweise ist wie folgt:

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vor der Operation:
  • 1-tägige Hautdesinfektion mit Chlorhexidin Spray, Lavasept oder Octanisept (in der Apotheke rezeptfrei erhältlich). Bitte zu Hause selbst sorgfältig durchführen.
  • Präoperative Insulineinstellung bei Diabetikern. Bitte Werte beim Hausarzt überprüfen.
  • Metformin 15 Tage vor der Operation, wenn die Operation unter allgemeine Narkose durchgeführt wird, absetzen.
Am Tag der Operation:
  • 1 Stunde vor der Operation Hautdesinfektion mit Betaisodona Lösung. Bitte wenden Sie sich dafür an die Pflege Personal im Operationszentrum.
  • Rasur findet unmittelbar vor der Operation im Vorraum statt. Bitte lassen sie sich vom Personal des Operationszentrum rasieren.
  • Antibiotika wie Cephalosporin 3te Generation wird unmittelbar vor der Operation in die Vene verabreicht werden.
Nach der Operation:
  • Sich absolute hygienisch nach Vorschriften (siehe prä operative Vorbereitung) verhalten.
  • Nehmen Sie Ihre Antibiotika und Abschwellende Medikamente (Antiphlogestika) regelmäßig ein.
  • Die Wunde nicht anfassen. Bitte lassen Sie nur Ihrem Urologen die Verbände wechseln.
  • Halten Sie sich mindestens 6 Wochen vom sexuellen Kontakt fern.
  • betätigen Sie die Prothese nur mit gewaschenen und desinfizierten Händen. Bitte benutzen Sie ein herkömmliches Desinfektionsmittel (Betaisodona oder Octanisept) um Ihre Hände davor zu desinfizieren.
  • Wenden Sie sich sofort an Ihrem Urologen, wenn Sie Schmerzen, Fieber, Appetitlosigkeit, Ausfluss, Rötung, Farbänderung, oder Schwellug beobachten.
  • Lassen Sie die Prothese mindestens 3 Tage überwiegend im erigierten Zustand um Blutung zu vermeiden und um den Raum offen zu behalten.

Literatur: Wagenlehner F.M.E., Grabe M., Naber K.G., Bjerklund JohansenT.E., Naber C.K. und Weidner W. Antibiotikaprophylaxe in der Urologie. Urologe 2011, DOI 10.1007/s00120-011-2661-0. Springer-Verlag 2011

Unzulässige Medikamente vor, während und nach der Operation


Die folgende Liste stellt nur eine allgemeine Liste dar. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie genaueres zu den Wirkstoffen wissen möchten. Die einzelnen Zusammensetzungen tragen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Handelsnamen. Bitte notieren Sie alle Medikamente, die Sie einnehmen und setzen Sie Dr. Elseweifi oder der Narkosearzt davon in Kenntnis.

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Aspirin und aspirinhaltige Pharmaka
Aspirin Aspirin protect Aspisol ASS-AbZ
ASS Bonfal ASS dura ASS light Rocornal
ASS mini von ct ASS ratiopharm Micristin HerzASS-ratiopharm
Miniasal Nootrop Persantin Reopro
Tiklyd Asasantin Godamed
Nicht-steroidale, anti-entzündliche Medikamente:
Ambene Butazolidin Demoplas Exrheudon OPT
Ibuprofen Imbun Indocontin Indomet
Prednisone Predni-Tablinen Rectodelt Solu-Decortin
Urbason Dexa-Phlogont L Volon A Dexahexal
Antikoagulantien (hemmen der Blutgerinnung):
Heparin AT III Coumadin Marcumar
Calciparin Clexane Fraxiparin Thrombophob
Liquimin Embolex Pradaxa Xarelto
Eliquis

Literatur :
Neue Orale Antikoagulantien: Sehr potent, aber kostspielig
Osterspey, Ady; Zylka-Menhorn, Vera, Dtsch Arztebl 2011; 108(47): A-2544 / B-2129 / C-2101

Fibrinolytika:
Kabikinase Streptase Streptokinase Urokinase
Sedativa (Beruhigungsmittel), Hypnotika (Schlafmittel) und Psychopharmaka:
Valium Tranquase Tranxilium Faustan
Diazepam Adumbran Ritalin Dogmatil
Neurocil Atosil
Herzwirksame Medikamente:
Antiarrythmika Antihypertensiva
Antikonvulsiva:
Luminal Rivotril Carbamazipin Tegretal
Timonil Tegretal Zentropil
Antidiabetika Medikamente:
Metformin
Andere Medikamente:
Vitamin K Antagonisten Anabole Steroide Prostaglandine Appetit-Zügler
Alkohol Drogen Amphetamine Nikotin

Ernährung nach der Operation


Angemessene Ernährung für ambulante Operationen

Ein durchgeführter chirurgischer Eingriff beeinflusst Ihre Körper wie folgt

  • Verlangt dem Körper kurzzeitig enorm viel Energie ab;
  • Mobilisiert freie Radikale;
  • Ruft eine metabolische Stressreaktion des Körpers hervor.

Zur Unterstützung des Heilungsprozesses ist es daher sinnvoll, den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Für den Patienten ist es auch wichtig, zu verstehen, dass die richtige Ernährung und natürliche Produkte wie Vitamine und Heilkräuter eine wichtige Funktion bei der Stressbewältigung haben und darüber hinaus eine schnelle Genesung ermöglichen.

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Lassen Sie sich bitte beraten vom einem Ernährungsberater zu Themen wie
  • Förderung der Wundheilung;
  • Vitaminergänzungsprodukte;
  • Positive Beeinflussung der körpereigenen biochemischen Abläufe (Elektrolyt- und Mineralstoffwechsel);
  • Gesunder Schlaf;
  • Linderung der Wunschwellung;
  • Vermeidung von Narbenbildung;
  • Stärkung der körperlichen Widerstandsfähigkeit mittels balancierter Diät;
Als allgemeine Ernährungsempfehlungen können gelten:
  • Getreideprodukte
  • Helles Fleisch wie Fisch
  • Frisches Obst und Gemüse
  • Zusätzliche Vitamineinnahme
  • Wasser
  • Beruhigungstees für einen ruhigen Schlaf
  • Auftragen von Aloe Vera Salbe auf die Wunde

Heilung


Heilung kann als ein natürlicher Prozess gesehen werden, in dessen Verlauf der Körper Zellen erneuert werden, um das verletzte Gewebe wiederherzustellen. Dieser Prozess ist an einem Selbstverteidigungsmechanismus gekoppelt, der sowohl Bakterien bekämpft, als auch die Produktion von Substanzen fördert, die zur Wiederherstellung von Gewebe und zur Heilung benötigt werden. Ergänzungsstoffe unterstützen und fördern den Heilungsverlauf durch Optimierung der Funktionen des Immunsystems und der biologischen Abläufe innerhalb des Körpers.

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Was ist eine Verletzung?

Eine Verletzung stellt eine Störung der Unversehrtheit des Körpergewebes durch mechanische, chemische, physikalische oder psychische Ursachen dar. Mechanische Ursachen können durch eine Verletzung oder eine Operation bedingt sein. Als chemische Ursachen kommen z.B. Medikamente, ätzende Substanzen oder Gifte in Betracht. Physikalische Ursachen können z.B. Laserlicht oder durch Hitze bedingte Schäden sein. Stress und Depression verursachen die psychische Verletzung. Eine Verletzung führt zu Störungen der biologischen Reaktionen des Körpers, die dann zu einer Schwächung oder gar zum Absterben von Zellen führen.

Die pathologische Heilung:

Unmittelbar nach einer Verletzung produziert der Körper Signalboten, wie Serotonin und Bradykinin, die sogenannten Transmitter, die Signale an das zentrale Nervensystem übermitteln, damit von dort aus geeignete Anpassungsreaktionen erfolgen können. Der Körper veranlasst daraufhin eine massive Aussendung von weißen Blutkörperchen, die die Bakterien und andere Mikroorganismen bekämpfen. Der Körper benötigt dazu mehr Flüssigkeit, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Gesteigerte biochemische Produktion von Signal Boten führt zu maximaler Zellerneuerung im betroffenen Gebiet.

Dieser Prozess verläuft allerdings langsam. Unmittelbar nach der Verletzung ist das Gebiet mit mehr Flüssigkeit und einer erhöhten Salzkonzentration angereichert. Kurz danach lässt die Schwellung nach und lagern sich bestimmte Zellen (die sogenannten Fibroblasten) auf der Oberfläche des geschädigten Gewebes auf, um dieses vor weiteren Schäden zu schützen. Diese Zellen bilden später das Bindegewebe, dass ein Verschließen der Wunde ermöglicht. Es bilden sich noch neue Blutgefäße und Nerven aus. Diese gewährleisten die Versorgung mit Nährstoffen und die Anbindung des neu entstandenen Gewebes an das Nervensystem ermöglichen. Die Oberfläche der Wunde ist anfänglich glänzend, sehr dünn und überempfindlich. Im Verlauf wird der Wundverschluss immer dichter und das neu entstandene Bindegewebe bildet sich zurück. Die Narbenbildung ist somit abgeschlossen. Die Narbenbildung dauert etwa sechs Monate. In diesem Zeitraum wird sie immer weniger empfindlicher. Zu Beginn ist sie blass rosa und im Verlauf wird sie immer dunkler bis sie sich die normale Hautfarbe nimmt. Den entstehenden Geweben im Verletzungsgebiet ähneln ihre Ursprunggewebe.

Die klinische Heilung:

Die primäre Wundheilung dauert ca. 6 Wochen und ist nach ca. 6 Monaten völlig abgeschlossen. Bei Operationen im Genitalbereich sollte in den ersten 4-6 Wochen nach der Operation kein Geschlechtsverkehr erfolgen. Unmittelbar nach der Operation kann die Wunde etwas schmerzhaft sein und brennend. Außerdem ist sie leichte angeschwollen und druckschmerzhaft.
Bei Operationen am Penis kann es nach der Operation bei einigen Patienten zu Empfindungsstörungen kommen, diese sind aber nur von vorübergehender Natur. Sie verschwinden nach zwei bis drei Monaten, sobald die Schwellung dort zurückgegangen und der Heilungsprozess abgeschlossen ist.
Anfangs ist die Narbe überempfindlich und blutet leicht, solange bis sie vollständig mit einer Zellschicht bedeckt ist. Die starke Empfindlichkeit der Narbe nimmt im Verlauf einiger Wochen ab, bis schließlich die Empfindlichkeit wieder völlig normal ist. Die Narbe ist gewöhnlich blass, wird aber auf Grund von Melanin im Verlauf dunkler bis sie die gleiche Farbe wie die Haut hat, manchmal kann es auch vorkommen, dass sie etwas dunkler wird. Manche Narben sehen glänzend, rau oder rosa aus. Sie kann leicht blutend bei Berührung. Dieser Vorgang wird Granulation genannt und ist ein Zeichen einer gut funktionierenden Heilung. Er zeigt auch an, dass die Wunde nicht von Bakterien befallen ist.
Die Funktion des Organs (Hoden oder Penis) brauch genauso Zeit um sich zu normalisieren. So ist der Geschlechtsverkehr erst nach 6 Wochen möglich. Eine Kontrolle des Spermiogramms nach Operation des Samenleiters (Vasektomie) oder Krampfadern des Hodens (Varikocelektomie) mindestens nach 3-6 Monaten ratsam.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Heilung kann als ein natürlicher Prozess gesehen werden, in dessen Verlauf der Körper Zellen erneuert werden, um das verletzte Gewebe wiederherzustellen. Dieser Prozess ist an einem Selbstverteidigungsmechanismus gekoppelt, der sowohl Bakterien bekämpft, als auch die Produktion von Substanzen fördert, die zur Wiederherstellung von Gewebe und zur Heilung benötigt werden. Ergänzungsstoffe unterstützen und fördern den Heilungsverlauf durch Optimierung der Funktionen des Immunsystems und der biologischen Abläufe innerhalb des Körpers.

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01 - Was versteht man unter ambulanter Chirurgie?

Es handelt sich dabei um eine kurze Operation, die einen hohen Sicherheitsstandard erfordert. Sie wird vor allem bei minimal invasiven Eingriffen angewandt und nur, wenn eine schnelle Heilung ohne Bedarf für intensive Betreuung möglich ist.

02 - Wie sehen die Sicherheitsmaßnahmen aus, die eine fast risikolose Operation ermöglichen?

Die Sicherheitsmaßnahmen:

  • Der Patient muss gut über die Operation, deren Ursachen und Auswirkungen informiert sein. Das ermöglicht es ihm, seinen Körper und die Erkrankung zu verstehen und die ihm zugedachte Rolle, die für eine erfolgreiche Operation notwendig ist, einzunehmen.
  • Zum Ausschluss von schweren Erkrankungen müssen vor der Operation Laboruntersuchungen, sowie kardiologische und radiologische Untersuchungen erfolgen.
  • Eine internistische bzw. allgemeinmedizinische Untersuchung und die genaue Untersuchung der Lunge vor der Narkose ermöglichen eine schonende Anästhesie und Erholung nach der Operation.
  • Die Wahl der Anästhesie richtet sich nach Art der Operation und ermöglicht eine schmerzlose Operation. Sie wird so leicht und schonend wie möglich durchgeführt, damit der Patient schnell wieder wach und erholt ist.
  • Unmittelbar im Anschluss an die Operation erfolgt die pflegerische Betreuung auf der Aufwachstation.
  • Vor Entlassung wird der Patient nochmals vom Anästhesisten und vom Dr. Elseweifi oder erfahrene Krankenschwester untersucht.
  • Das schnelle Wiederaufstehen des Patienten ermöglicht dessen Mobilität und vermindert die Gefahr einer Thrombose, darüber hinaus werden Lungenfunktion und Muskelaktivität des Patienten gefördert.
  • Fachgerechte hygienische Wundbetreuung.
03 - Warum muss man bei einer Operation nüchtern sein?

Durch Anästhesie und manchmal auch durch bestimmte Operationen kann ein Brechreflex ausgelöst werden. Dabei besteht das erhöhte Risiko, Mageninhalt oder Teile der Nahrung in die Lunge gelangen (Aspiration). Dies kann zum Entstehen einer Lungenentzündung (Pneumonie) führen, die in schweren Fällen tödlich enden kann. Ist der Patient nüchtern, lässt sich dieses Risiko leicht vermeiden. Seien Sie auch darauf hingewiesen, dass das Kauen von Kaugummi zu gesteigerter Speichelsekretion führt. Nüchtern bedeutet mindestens 6 Stunden vor der Narkose nichts Essen und nichts trinken.

04 - Warum muss der Operationsbereich unmittelbar vor der Operation rasiert werden?

Haare können bei der anschließenden Heilung stören, außerdem erhöhen sie die Infektionsgefahr. Rasieren ein Tag davor erhöht das Risiko bakteriellen bedingten Pickeln zu entwickeln. Diese wiederum stellen eine Entzündungsquelle vor.

05 - Wie wichtig sind Laboruntersuchungen des Blutes vor der Operation?

Grunde des Laboruntersuchungen:

  • Der Leber ist das Labor des Körpers, deshalb ist die optimale Funktionalität der Leber sehr wichtig. Die Funktionstests der Leber erlauben eine Aussage über deren Funktion. Die Leber ist das Organ, das die Narkosemittel und die Medikamente, die bei und nach der Operation gegeben werden, verstoffwechselt.
  • Gleichfalls können nur gesunde Nieren die Abbauprodukte der Medikament nach deren Wirkung aus der Blutbahn filtern und im Urin ausscheiden.
  • Die chemischen Reaktionen des Körpers sind vom Mineralgehalt im serum abhängig. Mineralien sind wichtige Elemente für die Her- und Muskel- und Nervenfunktionen.
  • Ebenso muss man sich von einem normalen Blutzuckergehalt überzeugen. Ein hoher Blutzuckergehalt erschwert die Wundheilung und erleichtert das Entstehen von Infektionen.
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06 - Ist es wichtig, die Lungen röntgen zu lassen?

Wenn der Patient Raucher ist oder älter als vierzig, besteht die Möglichkeit einer eingeschränkten Lungenfunktion und Kapazität. Durch eine Röntgenuntersuchung kann das festgestellt werden. Der zusätzlich durchgeführte Lungen-Funktion-Test gibt darüber hinaus nähere Auskünfte über den Zustand des Atmungssystems. Die Lunge ist sehr wichtig für den Gasaustausch während der Narkose.

07 - Ist ein EKG (Elektro-Kardio-Gramm) ebenfalls wichtig?

Ja, denn Sie erhalten Medikamente, die auf das vegetative Nervensystem wirken und diese können, wenn Ihr Herz nicht gesund ist, während der Narkose das Entstehen einer Arrhythmie begünstigen. Durch eine EKG Untersuchung lässt sich das feststellen.

EKG ist für Patienten die

  • Herzerkrankung,
  • Bluthochdruck,
  • hohen Alter,
  • indiziert.
08 - Warum muss man vor einer Operation genügend geschlafen haben?

Der Körper schüttet unter Stressbelastung durch zu wenig Schlaf, Arbeitsstress oder lange Reisen vermehrt Adrenalin aus, was sich negativ auf die Operation auswirken kann. Daher sollte der Patient vor einer Operation genügend Schlaf haben.

09 - Darf der Patient die Einwilligung des Anästhesisten und Operation unmittelbar vor der Operation unterschreiben?

Nein, denn zwischen Einwilligung und Beginn der Operation soll mindestens ein Zeitraum von 2-4 Tage liegen, so dass Sie mit ausreichender Überlegung sich für die Operation entscheidet.

10 - Warum sollten vor der Operation Abführmittel eingenommen werden?

Der leere Darm entspannt die Bauchmuskulatur und vereinfacht dadurch die Operation. Außerdem erleichtert ein weicher Bauch nach der Operation die Atembewegungen und lindert die Wundschmerzen.

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11 - Warum wird die Operation bei Erkältung oder Atemwegsinfektion verschoben?

Sie können die Wundheilung verzögern und zu Schmerzen beim Husten führen.

12 - Stellen Kosmetika und Make-up eine Gefahr für die Operation dar?

Ja, denn Body-Lotion können die Aufnahme von Salben durch die Haut behindern. Wird das Gesicht damit behandelt, so besteht die Gefahr, dass die Gesichtshaut sehr glatt wird und dem Anästhesisten bei Manipulationen im Bereich des Mundes dadurch Schwierigkeiten bereiten kann.

13 - Ist es ratsam, vor der Operation Schmerzmittel einzunehmen?

Nein, denn Schmerzmittel können die Wirkung der Narkosemittel beeinträchtigen.

14 - Kann der Patient nach der Operation auf der Seite liegend schlafen?

Nein, das ist nicht empfehlenswert. Die Rückenlage ermöglicht eine bessere Atmung und vermeidet unnötigen Druck auf die Operationswunde. Andere Liegeposition richten sich nach der betroffenen Körperseite und dem Körperbau.

15 - Kann der Patient unmittelbar nach der Operation nach Hause gehen?

Patienten, die nicht in der Nähe der Klinik wohnen, werden geraten, möglichst in der Nähe des Operationszentrums zu bleiben, da der sich unmittelbar an die Operation anschließende Zeitraum von hoher Bedeutung ist. Hier können akute Komplikationen auftreten, die eine umgehende Behandlung erforderlich machen können.

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16 - Welche Zeichen deuten auf eine Infektion hin, die eine sofortige Behandlung benötigen?

Alarmierende Zeichnungen der Entzündung sind:

  • unangenehmes Kribbeln im Bereich der Wunde
  • Rötung der umliegenden Haut
  • Schwellung des Organs
  • Temperaturanstieg
  • Blutung
  • gelblicher oder blutverschmierter Ausfluss
  • generelles Unwohlsein und ein Nässen der Wunde
17 - Welche Anzeichen deuten auf eine Blutung hin und erfordern eine sofortige Rücksprache mit Dr. Elseweifi?

Dazu zählen:

  • Rötung des Verbands
  • Abblassen des betreffenden Organs
  • Ungewöhnliche blaue Farbe (ähnlich einem blauen Fleck),
  • Schwindelgefühl
  • leichte Bewusstseinsstörungen
  • Herzklopfen
  • Sinkender Blutdruck
  • Rasender schwacher Puls
  • Ungewöhnliche Schmerzen
18 - Warum sollte der Patient alle oben gelisteten Medikamente meiden?

Diese Medikamente sind Herzmedikamente bzw. Medikamente mit Wirkung auf das Nervensystem. Sie können die Wirkung der Narkose oder der postoperativ verordneten Medikamente beeinträchtigen. Die Narkose kann eine Änderung der gewohnten Medikamenteneinnahme erforderlich machen, um so verstärkende oder gegensätzliche Effekte zu vermeiden.

Danke


Vielen Dank für Ihr Interesse. Ich hoffe, Sie können sich nun auf Ihre Operation vorbereiten. Ich wünsche Ihnen eine perfekt gelungene Operation und anschließend eine schnelle Erholung. Wenn Sie weitere kostenlose Informationen wünschen, schauen Sie bitte auf der Internetseite: www.masculine.de nach oder schreiben eine E-Mail an: info@masculine.de.